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Berufseinstieg remote

Der Bewerbungsprozess ist geschafft und der Arbeitsvertrag unterschrieben. Damit sind die größten Hürden überwunden? Nicht ganz, denn danach galt es, den Berufseinstieg remote zu meistern. Ein Erfahrungsbericht.

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Berufseinstieg remot

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Berufseinstieg unter Remote-Bedingungen

Homeoffice, remote work, mobile Anstellung, Telearbeit – das Ausüben des Jobs in den eigenen vier Wänden hat viele Namen und Facetten. Die Sache mit der Corona-Pandemie als Treiber für new work wurde in den letzten Monaten schon mehr als ausgiebig erörtert. Und seien wir ehrlich, das will niemand mehr hören oder lesen. Vielmehr stellt sich doch die Frage, welche Erkenntnisse man persönlich aus diesem Wandel ziehen kann. Welche Chancen sich konkret für einem selbst ergeben. Welche Vorteile man daraus ziehen und ableiten kann.

Ein großer Teil der arbeitenden Bevölkerung wurde Anfang 2020 für eine geraume Zeit ins Homeoffice geschickt. Für viele Berufseinsteigerinnen und -einsteiger war der Remote-Start in das Berufsleben ein großer Schritt ins Ungewisse. Mit diesem Blogbeitrag geben wir einen kurzen Einblick unseren Berufseinstieg unter Remote-Bedingungen bei msg GillardonBSM.

Fragen über Fragen

Und? Wie läuft es da bei dir mit der Einarbeitung? Funktioniert das überhaupt ohne den direkten Kontakt zu deinen Kolleginnen und Kollegen?

Diese Frage wurde uns gleich zu Beginn unseres Starts in das Arbeitsleben aus unserem engeren Umfeld immer wieder gestellt. Konkret gemeint war die Auseinandersetzung und Einarbeitung in bestehende sowie neue fachliche Themengebiete, ohne einen direkten Kontakt zu meinen neuen Kolleginnen und Kollegen zu haben. Wir müssen sicherlich nicht groß darüber diskutieren, dass der persönliche Wissensaustausch unter vier Augen reibungsloser, spontaner und vor allem direkter vonstattengeht. Aber seien wir ehrlich: der Austausch untereinander erfolgt in der heutigen Zeit sowieso nicht mehr ausschließlich über direkte Kontakte oder die interne Hauspost. Videotelefonie oder Chatfunktionen überbrücken räumliche Distanzen zunehmend und vereinfachten dadurch den Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen und förderten den Wissenstransfer. Außerdem konnten wir jederzeit auf – mal mehr mal weniger – gut dokumentiertes Know-how zurückgreifen.

Die Arbeit in Unternehmensberatungen ist zudem von eigenständiger Arbeit geprägt. Für viele Fragestellungen und Herausforderungen gibt es zunächst noch keine vorgefertigten Blaupausen. Vielmehr erarbeiteten wir uns selbständig eigene Lösungsansätze, die wir von Zeit zu Zeit mit unseren Kolleginnen und Kollegen abstimmten. Wichtig dabei war es, keine Scheu vor einer selbständigen Kontaktaufnahme zu haben und bei Bedarf die notwendige Unterstützung zu erfragen.

Lernst Du Deine Kolleginnen und Kollegen überhaupt kennen? Wie läuft das mit dem Austausch innerhalb des Teams?

Dieser Punkt war auch eine unserer größten Sorgen. Wie ist das, wenn wir den ganzen Tag daheim in unserem (eigens dafür eingerichteten) Büro sitzen? Werden wir den persönlichen Kontakt zu unseren Kolleginnen und Kollegen vermissen?

Doch diese Sorgen waren unbegründet. Unser Unternehmen bemüht sich sehr das Teamgefühl zu stärken und die Einsamkeit im Homeoffice zu verhindern. Es gibt – um den regelmäßigen Austausch zwischen den Kolleginnen und Kollegen sicherzustellen – gemeinsame Coffee-Calls in Form von Videokonferenzen innerhalb des Teams, aber auch abteilungsübergreifend. Hierbei sprechen wir nicht nur über Themen, die sich auf den Arbeitsalltag beziehen, sondern thematisieren auch den nächsten geplante Urlaub oder interessante Hobbys von Kolleginnen und Kollegen. So können wir unsere kurzen Gespräche, die sich im Büroalltag ganz selbstverständlich an der Kaffeemaschine ergeben, ausgleichen. Einmal im Monat lädt unser Vorstand Johannes Willkomm auch zu einer gemeinsamen virtuellen Mittagspause ein. Hier können wir über fachliche oder technische Themen diskutieren, aber auch über Dinge außerhalb des üblichen Arbeitsumfeldes, über die man schon immer mal reden wollte.

Persönlicher Kontakt ist unersetzlich

Dies alles ersetzt jedoch nicht den persönlichen Kontakt. Um einen Menschen wirklich kennenzulernen, spielen Mimik und vor allem auch die Gestik eine große Rolle. Bei Video-Calls sieht man im besten Falle das Gesicht der Person, aber die Gestik der Gesprächsteilnehmer ist nur schlecht wahrnehmbar. Somit würden wir auf die Eingangsfrage antworten, dass man zwar seine Kolleginnen und Kollegen im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten sehr gut kennenlernt, persönliche Treffen aber trotzdem fehlen. Mittlerweile sind Bürotage wieder ohne Einschränkungen möglich und werden von vielen Teams auch genutzt. Der anschließende Besuch einer Eisdiele bei schönem Wetter ist selbstverständlich obligatorisch.

Fazit

Angesichts der besonderen Situation unserer Einarbeitung können wir zusammenfassend sagen, dass wir trotz dieser besonderen Umstände nie das Gefühl hatten, allein dazustehen. msg GillardonBSM hat der Spagat zwischen selbstständiger Einarbeitung und Unterstützung durch Teamkolleginnen und -kollegen gekonnt gemeistert. Die Bedenken, die wir zu Beginn hatten, wurden schnell zerschlagen und auch die soziale Eingliederung in das jeweilige Team ging ohne große Hindernisse vonstatten. Dabei zählt aber auch Eigeninitiative. Wichtig ist es, sich auf die gegebenen Bedingungen einzulassen und kontaktfreudig zu sein. Somit können wir zukünftige neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich mit derselben Situation konfrontiert sehen, nur Mut machen und ihnen raten, sich offen darauf einzulassen!

Lust drauf, Neuland zu betreten?

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Johannes Stockbauer

ist bei msg GillardonBSM AG als Analyst im IT-Consulting tätig und berät Kunden zu den Themen Business Intelligence und Data Analytics.

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