Studie

Geschäftsmodelle auf dem Prüfstand – Studie 2019

Die Bankenbranche ist seit der globalen Finanzkrise bekanntermaßen einem hohen Regulierungsdruck ausgesetzt. Doch die Regelungen der sogenannten Säule 2 und die SREP-bedingte Prüfung der Geschäftsmodelle durch die Aufsicht bringen mittlerweile eine neue Qualität mit sich. Die Befürchtung, immer engere regulatorische Vorgaben könnten sich negativ auf die Methodenfreiheit oder gar die Geschäftsstrategie auswirken, greift um sich. Mehr dazu in unserer Studie.

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Geschäftsmodelle auf dem Prüfstand - Studie 2019

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Geschäftsmodelle auf dem Prüfstand – Das Ende der Methodenfreiheit?

Seit einiger Zeit setzt sich die Aufsicht verstärkt innerhalb der sogenannten Säule 2 und im Rahmen der SREP-​Bewertung mit den Geschäftsmodellen der Banken und Sparkassen auseinander. So beinhalten sowohl der neue Risikotragfähigkeitsleitfaden (RTF-​Leitfaden) der BaFin, als auch die erst im November 2018 finalisierten ICAAP- und ILAAP-​Leitfäden der EZB detaillierte Vorgaben an die Gesamtbanksteuerung.

Diese neuen regulatorischen Anforderungen erzeugen bei den Verantwortlichen in Banken und Sparkassen Handlungsdruck in der Gesamtbanksteuerung: Es gilt, ihre Planungsmethodik auf eine vollkommen neue Basis zu stellen und dabei auch bislang wenig beachtete Risiken in den Blick zu nehmen. Nachdem bereits die im Jahr 2018 durchgeführte Umfrage von msg GillardonBSM und Handelsblatt einen erheblichen Anpassungsbedarf bei zentralen KPIs, die neu in die Gesamtbanksteuerung integriert werden müssen, gezeigt hat, macht auch die Studie deutlich: Gerade beim Einsatz von einschlägigen Risikokennzahlen besteht noch erheblicher Nachholbedarf.

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Geschäftsmodelle auf dem Prüfstand - Das Ende der Methodenfreiheit?

Vorgehensweise bei der Befragung

Für die Studie banking insight wurden im September 2018 100 Fach- und Führungskräfte aus deutschen Kreditinstituten zur Methodenfreiheit im Zusammenhang mit der aufsichtlichen Geschäftsmodellanalyse und den detaillierten Vorgaben zur Säule 2 befragt. Die Ergebnisse zeigen, wie stark die Regulatorik auf die bankinterne Steuerung ausstrahlt und welcher Handlungsbedarf kurz- und mittelfristig gesehen wird. Die unbefriedigende Profitabilität des deutschen Bankgewerbes wird auch zum Hinterfragen und Nachschärfen der jeweiligen Geschäftsmodelle führen – dies setzt aber erst einmal voraus, dass eine fundierte Analyse der Ist-situation vorgenommen wird und geeignete Kennzahlen als Indikatoren definiert werden. Für die Verantwortlichen in den Banken und Sparkassen sollte jedoch klar sein: Sie müssen schnell und zielgerichtet handeln, wollen sie nicht mit überholten und nicht mehr tragfähigen Geschäftsmodellen die Zukunft ihres Hauses verspielen.

Die stark gestiegenen regulatorischen und aufsichtlichen Anforderungen haben einen negativen Einfluss auf die Profitabilität.

Dirk Jäger Geschäftsführer Bankenaufsicht und Bilanzierung, Bundesverband deutscher Banken e. V.
Inhaltsverzeichnis der Studie
  • Doppelinterview: In der Zwickmühle (Dr. Alexander Büchel – Genossenschaftsverband Bayern und Dirk Jäger – Bundesverband deutscher Banken e. V.)
  • Zusammenfassung
  • Status quo: Branche im Wandel
  • Chancen durch Regulatorik: Neue Spielregeln für die Branche
  • Geschäftsmodellanalyse: Im Spannungsfeld zwischen Wunsch und Wirklichkeit
  • Vier Fragen an zwei Experten (Gerd Auschner – UB Unternehmenssteuerung, Andreas Mach – msg GillardonBSM)

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