Beyond Borders – Studienergebnisse aus Unternehmenssicht eingeordnet
Was Unternehmen wirklich denken: Eine Analyse der Umfrageergebnisse aus der Praxis
Der FAQ-Leitfaden ergänzt die Ergebnisse unserer Studie „Beyond Borders: Cross-border Payments Through the Corporate Lens“ um qualitative Einblicke aus Gesprächen mit Unternehmen. Er zeigt, wie Corporates aktuelle Cross-Border-Payment-Services bewerten, wo konkrete Herausforderungen liegen und welche Erwartungen Banken und PSPs künftig adressieren sollten.
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Cross-Border Payments aus Sicht der Corporates
Erfahren Sie, wie Unternehmen aktuelle grenzüberschreitende Zahlungsdienste bewerten, wo Erwartungen und tatsächliche Leistungserbringung auseinandergehen und welche Handlungsfelder sich daraus für Banken und Zahlungsdienstleister ergeben.
Inhaltsverzeichnis
// Vorwort
// FAQ
- Cash Pooling: Was sind die Vorteile und warum gibt es ungenutzte Marktanteile?
- Elektronisches Bankkontenmanagement (eBAM): Bieten Aufstellungen wie camt.086 einen ausreichenden Mehrwert?
- Compliance und Betrugsbekämpfung: Was wird von Zahlungsdienstleistern im Vergleich zu den Verpflichtungen des eigenen Unternehmens erwartet?
- EBICS: Eine relevante Alternative zu Swift?
- Service: Was zählt wirklich, wenn es um Service-Levels geht?
- Wechselbereitschaft: Was könnten die Ursachen für die festgestellte Bereitschaft von Unternehmen sein, einen Anbieterwechsel in Betracht zu ziehen?
- Geschwindigkeit: Ist sie wirklich der entscheidende Faktor?
- Zukünftige Lösungen: Wie beurteilen Unternehmen die identifizierten bevorzugten Lösungen?
//Der Weg in die Zukunft
Leseprobe
Ein kurzer Rückblick zu unserer Studie Beyond Borders
Mehr als sechs Monate nach der Veröffentlichung unserer Studie „Beyond Borders: Cross-Border Payments Through the Corporate Lens“ haben Gespräche mit Banken und Zahlungsdienstleistern gezeigt, dass die Umfrageergebnisse auf große Resonanz gestoßen sind, jedoch auch gezielte Folgefragen ausgelöst haben.
Während die Studie einen fundierten quantitativen Überblick über die Erwartungen, Prioritäten und Zufriedenheitsgrade von Unternehmen lieferte, wollten viele Banken und Zahlungsdienstleister ein klareres Verständnis der Treiber hinter diesen Ergebnissen und ihrer Auswirkungen auf bestehende grenzüberschreitende Zahlungsangebote bekommen.
Wichtige Erkenntnisse der Studie aus Unternehmensperspektive
Die Studie hat zu drei zentralen Erkenntnissen geführt, die für Banken und Zahlungsdienstleister besonders relevant sind:
- Hohe Zufriedenheit sichert nicht automatisch eine starke Kundenbindung
Auch wenn Unternehmen ihre aktuellen Anbieter größtenteils positiv bewerten, zieht ein erheblicher Teil aktiv alternative Anbieter in Betracht. Das stellt die Annahme, dass Zufriedenheit langfristige Loyalität gewährleistet, in Frage. - Geschwindigkeit ist zu einem entscheidenden Maßstab geworden
Für viele Unternehmen gelten grenzüberschreitende Zahlungen nur dann als „schnell“, wenn die Ausführung nicht länger als 15 Minuten dauert. Diese Erwartung prägt zunehmend die Bewertung der Servicequalität, oft unabhängig von den aktuellen Einschränkungen der Marktinfrastruktur. - Mehrwertdienste bieten eine Chance auf Wettbewerbsvorteile
Dienstleistungen wie Cash Pooling, erweitertes Reporting oder Transparenz-Tools werden allgemein als wertvoll angesehen, doch ihre tatsächliche Nutzung hinkt oft hinter dem Interesse hinterher – eine Chance für Banken und Zahlungsdienstleister, hier einzusteigen.
Die Studienergebnisse haben in Gesprächen mit Banken und Zahlungsdienstleistern immer wiederkehrende Fragen aufgeworfen:
- Warum werden anerkannte Dienste nach wie vor nicht ausreichend genutzt?
- Wie ist die Bereitschaft zum Wechsel im Kontext langjähriger Hausbankbeziehungen zu interpretieren?
- Welche Verbesserungsbereiche sind auf echte Problemstellungen für Unternehmen zurückzuführen, statt auf Wahrnehmungsunterschiede?
Von den Studienergebnissen zur praktischen Interpretation
Um diese Fragen zu klären, haben wir mehrere Folgegespräche mit unseren Unternehmenskunden geführt. Ziel war es nicht, die Umfrageergebnisse neu zu bewerten, sondern den quantitativen Ergebnissen einen qualitativen Kontext und eine operative Perspektive hinzuzufügen.
FAQ
Die folgenden häufig gestellten Fragen (FAQs) fassen die Erkenntnisse aus den Gesprächen mit unterschiedlichen Unternehmen zusammen. Sie repräsentieren wiederkehrende Fragestellungen, die von Banken und Zahlungsdienstleistern bei der Erörterung der Studienergebnisse angesprochen wurden.
Diese Erkenntnisse sollen ein tieferes Verständnis dafür vermitteln, wie Unternehmen aktuelle grenzüberschreitende Zahlungsdienste interpretieren, wo Erwartungen von der wahrgenommenen Leistungserbringung abweichen und welche Themen bei der Gestaltung künftiger Zahlungsstrategien besonderer Aufmerksamkeit bedürfen.
1. Cash Pooling: Was sind die Vorteile und warum gibt es ungenutzte Marktanteile?
Die von uns befragten Unternehmen sehen Cash Pooling als einen integralen Bestandteil der von multinationalen Unternehmen genutzten Bankdienstleistungen. Es unterstützt die zentrale Liquiditätssteuerung, vereinfacht die tägliche Geldabwicklung und bietet Vorteile bei der Anlage oder Zuweisung von Mitteln auf einzelne Ländereinheiten. Im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr wird Cash Pooling in erster Linie genutzt, um eine zentralisierte Verwendung und Kontrolle über die von internationalen Tochtergesellschaften gehaltenen Mittel zu ermöglichen.
Gleichzeitig haben die Unternehmen mehrere Gründe genannt, warum Cash Pooling trotz der wahrgenommenen Vorteile noch nicht von allen Unternehmen genutzt wird. Als Hauptfaktor wurde häufig der hohe Aufwand für die Einrichtung und Implementierung, insbesondere in grenzüberschreitenden Szenarien, genannt. Die Implementierung von Cash-Pooling-Strukturen über verschiedene Rechtsräume hinweg kann aufgrund lokaler gesetzlicher Anforderungen und unterschiedlicher nationaler Rahmenbedingungen herausfordernd sein.
Darüber hinaus haben die Unternehmen ERP-bezogene Anpassungen als relevantes Hindernis aufgeführt…
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Erfahren Sie, welche Erwartungen Unternehmen heutean grenzüberschreitende Zahlungsdienste stellenund welche Handlungsfelder sich darausfür Banken und Zahlungsdienstleister ergeben.


