T+1-Settlement: Auswirkungen auf Treasury, Liquidität und operative Risiken
Die Umstellung auf T+1 ist eine der signifikantesten strukturellen Marktveränderungen der letzten Jahre. Sie betrifft nicht nur Operation, sondern greift direkt in Liquiditätssteuerung, Cash Forecasting und Risikomanagement ein. Viele Institute unterschätzen die Treasury-seitigen Auswirkungen, insbesondere auf Intraday-Liquidität und operative Resilienz. Entsprechend hoch ist der Informations- und Diskussionsbedarf im Markt. Darüber hinaus ist T+1 ein strategisches Fokusthema von uns, das sowohl regulatorische als auch operative Fragestellungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette adressiert und damit hervorragend geeignet ist, unsere fachliche Expertise und Marktverständnis zu positionieren.
Ihre Referenten
Folgende Themenschwerpunkte werden aufgegriffen:
- Regulatorischer Hintergrund und Zeitplan von T+1
- Veränderungen entlang der Wertschöpfungskette (Handel, Settlement, Treasury)
- Auswirkungen auf:
- Liquiditätsplanung
- Intraday Liquidity
- Cash- und Nostro-Management
- Operative Risiken und Fehleranfälligkeit durch verkürzte Abwicklungszyklen
- Abhängigkeiten zwischen Treasury, Operation und Handel
Ihr Mehrwert:
T+1 Settlement ist mehr als eine verkürzte Abwicklungsfrist. Es verändert Liquiditätssteuerung, operative Prozesse und Risikostrukturen im Treasury grundlegend.
Diese Veranstaltung beleuchtet t+1 nicht isoliert aus regulatorischer Sicht, sondern als Gesamtveränderung der operativen Wertschöpfungskette, mit besonderem Fokus auf Intraday-Liquidität, Cash- und Nostra-Management sowie Schnittstellen zwischen Treasury, Handel und Operation.
Von einem langjährigen Treasury-Praktiker konzipiert, bietet die Veranstaltung eine fundierte, praxisnahe Einordnung und konkrete Handlungsimpulse für Banken.
Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die direkt für Liquiditätssteuerung, operative Treasury-Prozesse und das Zusammenspiel mit Handel und Kapitalmarkt verantwortlich sind.
Insbesondere angesprochen sind:
- Leitung und stellvertretende Leitung Treasury
- Verantwortliche für Liquiditätsmanagement und Intraday-Liquidity
- Mitarbeitende im Middle Office und Treasury Operation mit Steuerungsverantwortung
- Bereichsleiter Kapitalmarkt und Handelsleitung
- Fachkräfte, die Schnittstellen zwischen Treasury, Handel und Operation gestalten
Diese Veranstaltung findet online statt. Sie können also ganz bequem von ihrem Rechner aus teilnehmen. Für unsere Online-Veranstaltungen nutzen wir das Videokonferenz-Tool MS Teams. Mehr Informationen zur Technik finden Sie in unseren FAQs.
Mehr Infos zur Veranstaltungsreihe
Zur EventreiheCash- und Liquiditätsmanagement in volatilen Märkten: Steuerung zwischen Forecast, Stress und Realität
Liquidität bleibt im Treasury das zentrale Steuerungsthema – insbesondere in einem Umfeld anhaltend hoher Zins-, Markt- und Währungsvolatilität. Klassische Cash-Flow-Forecasts stoßen zunehmend an ihre Grenzen; Prognoseunsicherheiten nehmen zu, Intraday-Liquidität kann kurzfristig knapp werden – und damit signifikant teurer. Mit der Einführung und Ausweitung von Real-Time-Payments im 24/7-Zahlungsverkehr verschärft sich diese Dynamik zusätzlich: Treasury muss permanent handlungsfähig bleiben, Liquidität rund um die Uhr verfügbar halten und gleichzeitig die Refinanzierungs- und Opportunitätskosten aktiv steuern. Gleichzeitig rückt das Thema Währungsrisiken noch stärker in den Fokus. Die ausgeprägte FX-Volatilität erhöht nicht nur die Ergebnis- und Cashflow-Sensitivität internationaler Geschäftsmodelle, sondern steht auch im Blickfeld der Aufsicht. Die Auseinandersetzung mit Währungsschwankungen, Hedging-Strategien, Stresstests und Szenarioanalysen adressiert damit nicht nur ein zentrales Risikofeld im Treasury, sondern greift zugleich einen aktuellen Prüfungsschwerpunkt der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht auf.
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FX-, Zins- und Marktrisiken im Treasury: Steuerung, Hedging und Governance
Die Volatilität an FX- und Zinsmärkten hat das Marktrisiko wieder stark in den Fokus des Treasury gerückt – sowohl aus Sicht der institutionellen Steuerung als auch aus regulatorischer Perspektive. Insbesondere Fremdwährungsrisiken stehen bei Prüfungen der Aufsicht mittlerweile ganz oben auf der Agenda, was Treasury-Abteilungen zwingt, ihre Absicherungs- und Steuerungsansätze kritisch zu prüfen.
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Collateral, Margining & Funding: Treasury im Spannungsfeld von Regulierung, Marktvolatilität und Liquiditätskosten
Collateral- und Margining-Anforderungen sind in volatilen Märkten zu einem zentralen Treiber von Liquiditäts- und Funding-Risiken geworden. Treasury Abteilungen müssen sicherstellen, dass Margin Calls, Intraday-Liquidität und Funding Strategien jederzeit gesteuert werden, wobei diese Entscheidungen zunehmend kurzfristiger und komplexer werden. Durch die Vielzahl neuer & veränderter Einflussfaktoren – z. B. volatile Märkte, regulatorische Vorgaben, externe Daten – steigt die Komplexität zusätzlich. Aufbau und Nutzung geeigneter Systeme sowie Dateninfrastrukturen werden dadurch entscheidend, und KI kann zunehmend unterstützen, um Entscheidungen fundiert, effizient und schnell zu treffen. Zudem verlangt die hohe Komplexität robuste Prozesse und Governance, um Risiken zu steuern und Kapital effizient einzusetzen.
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Preis
kostenlos
Datum
13.04.2026
Zeit
11:30 Uhr
Dauer
0,75 Stunden
Anmeldefrist
10.04.2026
Gut zu wissen
- Betriebssystem
- Windows 7 oder eine aktuellere Version
- Mac OS X ab Version 10.8
- Browser
- Google Chrome (bevorzugt)
- Auch geeignet: Microsoft Internet Explorer 11 oder höher, Microsoft Edge, Apple Safari
- Internet-Zugang
- Idealerweise besteht ein Zugang über DSL/Kabel mit mindestens 256Kbit/s. Bandbreite.
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