Künstliche Intelligenz im Treasury – vom periodischen Abschluss zur permanenten Steuerungsfunktion
NEWS 01/2026
Echtzeit-Zahlungsverkehr, 24/7-Verfügbarkeit von Payment-Infrastrukturen, verkürzte Settlement- Zyklen wie T+1, volatile Märkte und neue digitale Asset-Klassen zwingen Treasury-Funktionen in eine neue Rolle. Treasury wird vom periodisch arbeitenden Funktionsbereich zur permanenten Steuerungsinstanz.
- Ein neuer Liquiditätsbegriff für Banken und Corporates
- Inter- und Intraday-Liquiditätssteuerung als zentraler Use Case
- Dynamisches Währungsmanagement statt statischer Hedges
- End-to-end gedacht: Treasury im 24/7-Betrieb
- KI und Blockchain als komplementäre Enabler
- KI ist kein IT-Projekt – sondern ein Transformationsvorhaben
- Fazit
Ein gemeinsamer Blick aus Banken- und Corporate-Perspektive
Treasury war über Jahrzehnte klar strukturiert: Tagesabschlüsse, Cut-off-Zeiten, periodische Forecasts und historisch geprägte Steuerungslogiken bildeten das Rückgrat der Liquiditäts- und Risikosteuerung – sowohl im Banken-Treasury als auch in den Treasury-Funktionen großer Unternehmen.
In einer Welt mit klaren Zeitfenstern, planbaren Zahlungsströmen und ausreichender Reaktionszeit funktioniert dieses Modell auch. Doch genau diese Rahmenbedingungen lösen sich gerade zunehmend auf.
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