Blogpost

Global Risks Report 2026: Ready für die Risikoinventur ‘26?

Der Global Risks Report 2026 zeigt: Das Risikoumfeld wird komplexer. Für Banken ist eine aktualisierte Risikoinventur entscheidend, um geopolitische, makroökonomische und technologische Risiken frühzeitig zu erfassen und steuerbar zu machen.

7
1 Minuten Lesezeit
Global Risks Report - Risikoinventur

Haben Sie die aktuellen Entwicklungen für Ihre Risikoinventur 2026 im Blick?

Die Risikoinventur ist für Banken und Sparkassen weit mehr als ein regulatorischer Pflichttermin. Sie ist der zentrale Ausgangspunkt für eine zukunftsgerichtete Risikosteuerung – und damit für strategische Resilienz.

Der Global Risks Report 2026 des Weltwirtschaftsforums (WEF) zeigt deutlich:

Das Risikoumfeld ist nicht nur volatiler geworden, sondern auch komplexer, schneller und stärker miteinander vernetzt als in den Vorjahren.

Während klassische Risikoarten weiterhin relevant bleiben, verschieben sich Gewichte, Wirkungszusammenhänge und Eintrittswahrscheinlichkeiten. Für die Risikoinventur 2026 bedeutet das: Ein „Weiter-so“ aus den Vorjahren greift zu kurz. Institute müssen ihre Risikoanalyse konsequent an den aktuellen globalen und regionalen Entwicklungen ausrichten.

Drei Top-Risiken für Banken in Europa und Deutschland im Jahr 2026

Der Global Risks Report 2026 identifiziert eine Vielzahl globaler Risiken. Für Banken in Europa, und insbesondere für Deutschland, kristallisieren sich für das Jahr 2026 jedoch drei Risikofelder heraus, die besondere Aufmerksamkeit in der Risikoinventur verdienen:

Von globalen Erkenntnissen zur bankenspezifischen Risikoinventur: Unser strukturierter Ansatz

Die zentrale Herausforderung für Banken besteht nicht darin, den Global Risks Report zu kennen, sondern darin, seine Erkenntnisse systematisch, prüfungssicher und institutsspezifisch in die Risikoinventur zu überführen.

Unser Ansatz zur Unterstützung von Banken und Sparkassen bei der Risikoinventur 2026 folgt daher drei klaren Schritten:

Fazit: Risikoinventur 2026 als strategischen Hebel nutzen

Der Global Risks Report 2026 macht deutlich: Risiken entwickeln sich nicht isoliert, sondern in Kaskaden und Wechselwirkungen. Für Banken und Sparkassen bietet die Risikoinventur 2026 daher die Chance, über reine Compliance hinauszugehen und das eigene Risikoprofil bewusst an ein verändertes globales Umfeld anzupassen.

Institute, die globale Entwicklungen strukturiert in ihre Risikoinventur integrieren, schaffen nicht nur aufsichtsrechtliche Sicherheit – sondern stärken auch ihre strategische Resilienz in einem zunehmend kompetitiven Umfeld.

Quelle
Sebastian Bader

Sebastian Bader

ist Master of Accounting and Finance und verfügt über langjährige Berufserfahrung in verschiedenen Rollen und Positionen in der Branche Banking. Bei msg for banking verantwortet er die Themen Non-Financial Risk & Sustainable Finance. In enger Zusammenarbeit mit seinem hochqualifizierten Team bietet er — von der strategischen Fragestellung, der ESG-Datenbeschaffung, über die Einbettung ins Risikomanagement bis hin zum Reporting (MaRisk/EU-Taxonomie/CSRD) — umfassende Lösungsangebote für Banken und Finanzdienstleister an. Durch die Kombination aus tiefgreifendem Wissen über aufsichtsrechtliche Anforderungen und umfassender Beratungserfahrung, insbesondere an der Schnittstelle zwischen IT und Fachbereichen, bieten wir unseren Kunden passgenaue End-to-End-Lösungen an.

Schreiben Sie einen Kommentar

Sie müssen sich anmelden, um einen Kommentar zu schreiben.