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Aktuelles aus dem Aufsichtsrecht & Meldewesen 05/2026

In unserem Newsletter "Aufsichtsrecht & Meldewesen" haben wir für Sie aktuelle Veröffentlichungen verschiedener Aufsichtsinstanzen (EBA, EZB, BCBS, Bundesbank, BaFin, etc.) auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene zusammengefasst und deren Auswirkungen bewertet.

NL Aufsichtsrecht & Meldewesen

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Newsletter Aufsichtsrecht & Meldewesen 05/2026, Ausgabe Deutschland

Nachfolgend haben wir für Sie aktuelle Veröffentlichungen verschiedener Aufsichtsinstanzen (EBA, EZB, BCBS, Bundesbank, BaFin, etc.) auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene zusammengefasst und deren Auswirkungen bewertet.

Der Newsletter besteht aus drei Teilen:

Teil A – Wesentliche aufsichtliche Veröffentlichungen

Hier finden Sie alle wesentlichen Veröffentlichungen des vergangenen Monats, die für Ihr Haus zeitnah bzw. in naher Zukunft relevant werden können. Zur besseren Orientierung haben wir diesen Teil nach dem im Aufsichtsrecht bekannten 3-Säulen-Modell (Eigenmittel, MaRisk & aufsichtlicher Überprüfungsprozess sowie Offenlegung & Marktdisziplin) gegliedert und die jeweilige Veröffentlichung einer der Säulen zugeordnet. Um der Vielfalt der Themen gerecht zu werden, haben wir die bekannten drei Säulen noch um die Themenfelder Investment-Firms, Capital Markets, Non-Financial Risks sowie Meldewesen ergänzt.

Teil B – EBA Q&A

Hier haben wir für Sie alle neu veröffentlichten Antworten der EBA aus dem „EBA-Questions-&-Answers-Prozess“ thematisch aufgeführt, die sich schon heute auf Ihre bereits implementierten Prozesse und Verfahren auswirken können.

Teil C – Sonstige Veröffentlichungen

Hier finden Sie die Veröffentlichungen, die wir als nicht wesentlich eingestuft haben und für die wir daher keine Zusammenfassung angefertigt haben.

msg.banking Indicator

Um Ihnen eine möglichst schnelle Einwertung zu potenziellen Auswirkungen einer jeden Veröffentlichung zu ermöglichen, unterstützen wir Sie mit unserem msg.banking Indicator.

Dieser Indicator zeigt Ihnen auf einen Blick, ob und in welchem Ausmaß die jeweilige Veröffentlichung Auswirkungen auf Ihre Eigenmittel hat, wie hoch der Umsetzungsaufwand sein wird, ob der Schwerpunkt einer Umsetzung eher im fachlichen, prozessualen oder technischen Bereich liegen wird, ob bestimmte Produkte aus unserem Hause betroffen sind bzw. unterstützen können und welche Einheiten beziehungsweise Abteilungen im Fokus der Veröffentlichung stehen werden.

Impact Eigenmittel
niedrig
mittel
hoch
Impact Aufwand
niedrig
mittel
hoch
Schwerpunkt
fachlich
prozessual
technisch
Produkte
BAIS
THINC
MARZIPAN
ORRP
Bereiche
MeWe
ReWe
Risk
Invest Firms
CapMa
Compl

Wir bitten zu beachten, dass unsere Ausführungen und Bewertungen in diesem Regulatory Newsletter unverbindlich sind und keine Rechtsberatung darstellen. Wir übernehmen keinerlei Haftung für getroffene Aussagen. Für die angemessene Bewertung und Umsetzung der jeweils aufgeführten Veröffentlichung ist jedes Institut bzw. dessen Vorstand bzw. Geschäftsführer eigenverantwortlich.

Teil A – Die relevantesten Veröffentlichungen des Monats Mai 2026

Eigenmittel & RWA / Liquidität

The EBA amends Guidelines on the definition of default EBA
Eigenmittel & RWA Liquidität
Quelle, Datum, Frist
EBA
07.05.2026
final
Thema
Ausfalldefinition / Definition of Default (DoD)
Art, Status
Finale Leitlinie
Adressatenkreis
Institute, Finanzholdinggesellschaften und Aufsichtsbehörden (EU-weit)
Zusammenfassung und Auswirkungen

Die EBA hat die Leitlinien zur Ausfalldefinition im Rahmen der CRR III überarbeitet (Art. 178 CRR). Ziel ist die Sicherstellung einer konservativen, risikosensitiven und harmonisierten Erkennung von Ausfällen in der EU.

Leitgedanken:

  • Beibehaltung eines strengen, objektiven Default-Regimes
  • Weiterhin Sicherstellung einer frühzeitigen Verlusterkennung
  • Vermeidung von regulatorischer Arbitrage und „Evergreening“

 Hauptinhalte: Fokus auf Restrukturierungen

  • Beibehaltung der Barwertverlust-Schwelle von 1% als zentralen Ausfall-Trigger bei Restrukturierungen; aus Konsistenzgründen (IRB und IFRS 9) keine Erhöhung des Schwellenwerts trotz entsprechender Forderungen im Rahmen der Konsultationsphase
  • Klarstellung: materielle wirtschaftliche Verluste aus Restrukturierungen führen zum Ausfall; Verbesserungen der Kreditqualität kompensieren dies nicht à Fokus auf Verlustrealisation statt Zukunftsperspektive
  • Prozess der Ausfallprüfung:
  • Liegt eine Forbearance-Maßnahme vor? à Qualitative Prüfung: Zugeständnis aufgrund finanzieller Schwierigkeiten?
  • Führt dies zu einer geminderten finanziellen Verpflichtung? à Quantitative Prüfung mit NPV-Test: Barwertverlust-Schwelle 1%
  • Beibehaltung der einjährigen Wohlverhaltensphase zur Sicherstellung der Konsistenz mit NPE-Regelungen (Art. 47a CRR) à keine Verkürzung trotz entsprechender Forderungen im Rahmen der Konsultationsphase
  • Moratorien: keine spezifischen Sonderregelungen
  • Anpassung im Factoring: Ausweitung der technischen Zahlungsverzugs-Ausnahme von 30 auf 90 Tage auf Rechnungsebene

Auswirkungen auf Institute:

  • Weiterhin hohe Sensitivität von Restrukturierungen in Bezug auf Default-Auslösung
  • Keine regulatorische Entlastung trotz CRR III
  • Signifikanter Effekt im Factoring zu erwarten

Einordnung:
Die Leitlinien bestätigen die bestehende regulatorische Linie: Ausfälle werden strikt und frühzeitig identifiziert. Die einzige materielle Erleichterung ergibt sich im Bereich Factoring.

Konsequenzen:
Institute sollten ihre Forbearance-Strategien und DoD-Prozesse überprüfen.
Empfehlenswert ist eine Analyse der Auswirkungen auf Modelle und Prozesse.

Impact Eigenmittel
niedrig
mittel
hoch
Impact Aufwand
niedrig
mittel
hoch
Schwerpunkt
fachlich
prozessual
technisch
Produkte
BAIS
THINC
MARZIPAN
msg.ORRP
Bereiche
MeWe
ReWe
Risk
Invest Firms
CapMa
Compl

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Teil B – Veröffentlichte EBA Q&A des Monats Mai 2026

Teil C – Sonstige Veröffentlichungen des Monats Mai 2026

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Newsletter Aufsichtsrecht und Meldewesen 05/2026, Ausgabe Österreich

In der Newsletter-Ausgabe für Österreich haben wir für Sie aktuelle Veröffentlichungen verschiedener Aufsichtsinstanzen (EBA, EZB, BCBS, OeNB, FMA etc.) auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene zusammengefasst und deren Auswirkungen bewertet.

Den Newsletter können Sie sich hier herunterladen.

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Ihre Ansprechpartner

Dr. Frank Schlottmann | Vorstandsvorsitzender | +49 172 1690244

Andreas Mach | Vorstand| Business Consulting, Management, Sales & Marketing | +49 173 4246995

Christoph Prellwitz | CTO | Vorstand | Banking & Digital Services | +49 175 2262888

Jutta Lehnen | Referentin Meldewesen | +49 69 24294656

Rainer Wilken | Head of Management & Business Consulting | +49 173 2321476

Dr. Jochen Krebs | Senior Manager Capital & Financial Management | +49 160 97271911